6,7 Millionen Franken für zusätzlichen Schulraum in Reussbühl


Roman Spirig
Regional / 07.01.20 11:00

Der ursprünglich geplante Bedarf an Schulraum im Stadtgebiet Littau/Reussbühl für die Sekundarstufe reicht nicht aus. Nun beantragt der Stadtrat dem Parlament einen Kredit von 6,71 Millionen Franken. Unter anderem für den Kauf eines Holzmodulbaus.

6,7 Millionen Franken für zusätzlichen Schulraum in Reussbühl
6,7 Millionen Franken für zusätzlichen Schulraum in Reussbühl

Im Einzugsgebiet der Schulanlage Ruopigen werden in den nächsten zehn Jahren rund 50 zusätzliche Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler erwartet. So war ursprünglich vorgesehen, das heutige Primarschulhaus Ruopigen zwischen Sommer 2020 und Sommer 2021 in ein Sekundarschulhaus umzufunktionieren.

Die heute im Schulhaus Ruopigen unterrichteten Primarschüler sollen ab dem Schuljahr 2020/2021 im neu erstellen Schulhaus Staffeln unterrichtet werden. Und die Sekschüler sollen dann vom heutigen provisorischen Schulhaus Gasshof auf Beginn des Schuljahrs 2021/2022 in das Schulhaus Ruopigen ziehen.

In Zwischenzeit aber zeigte sich, dass der Bedarf an Schulraum nicht nur mit einer Raumrochade gedeckt werden kann. Gegenüber der Ausgangslage von 2015 ist ein Flächenmehrbedarf von rund 400 Quadratmeter ausgewiesen, wie der Stadtrat im am Dienstag veröffentlichten Bericht und Antrag an das Parlament schreibt.

So schlägt die Stadtregierung nun vor, für die provisorische Erweiterung einen gebrauchten Holzmodulbau zu kaufen. Dieser sei betrieblich, wirtschaftlich und städtebaulich optimal, betont sie.

In zwei dreigeschossigen Holzmodulbauten werden die benötigten Fachräume sowie das Mittagsangebot untergebracht. Das Teilprojekt der provisorischen Erweiterung kostet 5,585 Millionen Franken. Für die angedachten Raumrochaden, die insgesamt 2,975 Millionen Franken kosten, beantragt die Stadtregierung dem Parlament einen Zusatzkredit von 1,125 Millionen Franken. 1,85 Millionen Franken hatte das Parlament bereits bewilligt.

(sda)


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