74. Grand-Prix-Sieg für Hamilton - Ferrari erneut geschlagen


Roman Spirig
Sport / 31.03.19 19:39

Weltmeister Lewis Hamilton gewann vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas den Grand Prix von Bahrain. Damit endete auch das zweite Saisonrennen mit einem Mercedes-Doppelsieg - allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Ferrari wurde erneut schwer geschlagen.

74. Grand-Prix-Sieg für Hamilton - Ferrari erneut geschlagen (Foto: KEYSTONE / EPA / SRDJAN SUKI)
74. Grand-Prix-Sieg für Hamilton - Ferrari erneut geschlagen (Foto: KEYSTONE / EPA / SRDJAN SUKI)

Ferrari erlebte nach der Demütigung zum Saisonauftakt in Australien, als beide Fahrer das Podest verpasst hatten, erneut einen Dämpfer. Der aus der Pole-Position gestartete Charles Leclerc sah im Rennen unter Flutlicht lange wie der sichere Sieger aus, ehe er zehn Runden vor Schluss immer langsamer wurde. Wegen Problemen mit dem Antrieb musste der 21-jährige Monegasse Hamilton und Bottas vorbeiziehen lassen. Statt seinem ersten GP-Sieg blieb Lerclerc nur der 3. Rang.

Sebastian Vettel im zweiten Ferrari wurde sogar nur Fünfter. Der Vorjahressieger drehte sich im Zweikampf mit Hamilton und musste mit beschädigtem Auto an die Boxen. Aus dem lange möglichen Ferrari-Doppelerfolg wurde so ein weiteres Desaster.

Davon profitierte Mercedes und vorab Hamilton, der etwas glücklich zu seinem 74. Grand-Prix-Sieg kam. Damit näherte sich der Brite in der WM-Gesamtwertung bis auf einen Punkt an Leader Bottas. Dahinter klassiert sich Red-Bull-Fahrer Max Verstappen, der das Rennen als Vierter beendete. Leclerc und Vettel folgen auf den Plätzen 4 und 5.

Alfa Romeo gewann dank Kimi Räikkönen erneut WM-Punkte. Nach seinem 8. Rang in Melbourne beendete der Finne das Rennen diesmal als Siebter. Antonio Giovinazzi im zweiten Hinwiler Auto verpasste die Punkteränge als Elfter lediglich um eine Sekunde.

Eine neuerliche Enttäuschung setzte es für Romain Grosjean aus dem Team Haas ab. Der für Frankreich startende Genfer wurde nach einer Startkollision mit McLaren-Fahrer Lando Norris früh zurückgebunden und musste das Rennen nach rund einem Drittel aufgeben. Bereits beim Saisonauftakt in Australien wurde Grosjean zur Aufgabe gezwungen, nachdem ihm beim Boxenstopp das linke Vorderrad falsch montiert wurde.

(sda)


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