AKS-Umweltpreise für Obstsaft-Produzenten und Permakultur-Berater


News Redaktion
Regional / 08.04.20 11:21

Mit den Umweltpreisen 2020 zeichnet die Luzerner Albert Koechlin Stiftung (AKS) die Produzenten von Hochstamm-Obstsäften und eine Permakultur-Beratung aus. Die Preisträger erhalten je 40'000 Franken.

Die Träger des AKS-Umweltpreises sichern die Krone eines Schweizer Wasserbirnbaums. (FOTO: AKS)
Die Träger des AKS-Umweltpreises sichern die Krone eines Schweizer Wasserbirnbaums. (FOTO: AKS)

Die Auszeichnungen würdigen zwei Engagements, die durch ihre Initiative Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten, neu schaffen und gleichzeitig wertvolle Lebensmittel produzieren, begründete die AKS die Wahl in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Einen Preis erhalten Susanne und Roger Hodel aus Altishofen. Sie produzieren seit 2012 Obstsäfte. Gestartet haben sie mit einem Saft aus 100 Apfelsorten, um die Biodiversität im Hochstammobstbau zu zeigen. Hochstammbäume spielten für die Biodiversität im Kulturland eine wichtige Rolle.

Bereits seit 2010 bietet die Permakultur-Beratung in Emmen von Beat Rölli, dem zweiten Preisträger, Kurse zur Anbaumethode an, deren Ziel es ist, nutzbare Ökosysteme zu schaffen, die sich selbst erhalten können. Rölli trage damit aktiv dazu bei, dass diese besonders umwelt-schonende und nachhaltige Bewirtschaftungsform zunehmend Beachtung und Verbreitung findet.

Seit 2005 vergibt die Albert Koechlin Stiftung jährlich Umweltpreise. Die Preisvergabe werden am 5. Juni überreicht.

(sda)

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