Armon Orlik gewinnt Thurgauer


Roman Spirig
Schwingen / 05.05.19 18:38

Der Bündner Armon Orlik gewann bei nasskalten Bedingungen in Frauenfeld zum dritten Mal das Thurgauer Kantonalschwingfest.

Armon Orlik gewinnt Thurgauer (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Armon Orlik gewinnt Thurgauer (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Im Schlussgang bezwang Orlik den Einheimischen Domenic Schneider in der siebten Minute mit Lätz und feierte so seinen 13. Kranzfest-Sieg. Zum Anschwingen hatte er gegen Unspunnen-Sieger Daniel Bösch gestellt. In der Folge war der Maienfelder durch niemanden mehr aufzuhalten. Vier Siege in Serie über Dominik Oertig, Thomas Kuster, Michael Bless sowie Stefan Burkhalter ebneten ihm den Weg in die Endausmarchung. Im Schlussgang traf er mit Schneider auf den vierten Eidgenossen des Tages und siegte nach ausgeglichenem Kampf. Für Orlik war es der dritte Sieg am Thurgauer nach 2016 in Märwil und 2017 in Zihlschlacht. Schneider stiess mit vier Siegen und einem Unentschieden gegen Tobias Riget in die Endausmarchung vor, verpasste aber seinen zweiten Kranzfestsieg.

Mitfavorit und Vorjahressieger Samuel Giger fiel mit zwei Gestellten im Anschwingen gegen David Schmid sowie im vierten Umgang gegen Bösch frühzeitig aus der Entscheidung. Giger wurde am Ende Fünfter, Bösch, der mit Orlik und Giger stellte, Vierter. Von den angetreten 13 Eidgenossen holten 10 den Kranz. Leer aus gingen Stefan Burkhalter, David Schmid und Tobias Krähenbühl.

Pirmin Reichmuth in glänzender Form - in Zug das Mass aller Schwinger

Der Zuger Pirmin Reichmuth drückte dem Zuger Kantonalschwingfest in Rotkreuz den Stempel auf. Mit sechs Siegen gewann er am Ende in überlegener Manier zum ersten Mal in seiner Laufbahn ein Kranzfest. Wegweisend waren seine Siege im ersten Gang gegen Andi Imhof sowie im vierten gegen Mike Müllestein. Im Schlussgang setzte er sich im Zuger Duell gegen Marcel Bieri durch, der zuvor mit vier Siegen und einem Gestellten gegen Topfavorit Joel Wicki den Einzug in den Schlussgang gesichert hatte.

Wicki, der Innerschweizer Hoffnungsträger auf den Königstitel, musste sich für einmal mit vier Siegen und zwei Gestellten zufrieden geben. Neben dem Unentschieden gegen Bieri konnte er sich auch gegen Marcel Mathis nicht durchsetzen. Auffallend war zudem die Leistung von Andi Imhof, der mit fünf Siegen auf Rang 2 landete.

Auch beim Freiburger Kantonalen in Heitenried machte eisiges Schneetreiben den Schwingern das Leben schwer. Am besten damit umgehen konnten Benjamin Gapany aus Marsens und Martin Rolli aus Riggisberg. Rolli erreichte den Schlussgang mit fünf Siegen, unterlag dann aber Gapany nach nur elf Sekunden mit Kurz. Der Romand sicherte sich so den Kranzfestsieg im Rang 1a vor dem punktgleichen Rolli im Rang 1b.

(central redaktion / sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Globale Hitzewellen und Dürren gefährden Kornkammern der Welt
International

Globale Hitzewellen und Dürren gefährden Kornkammern der Welt

Der Klimawandel macht Dürren und Hitzewellen weltweit häufiger. Daher ist das Risiko für gleichzeitige Missernten in mehreren "Kornkammern" der Welt viel grösser als vor 50 Jahren, berichten Forschende.

Schweiz übernimmt die Führung beim Aufräumen im Weltall
International

Schweiz übernimmt die Führung beim Aufräumen im Weltall

Der Orbit ist voll ausgedienter Satelliten und Trümmer - eine Gefahr für die Infrastruktur im Weltall. Ein Schweizer Start-Up hat nun von der europäischen Weltraumorganisation ESA den Auftrag erhalten, eine Abfallbeseitigungs-Mission auszuarbeiten.

Lakers - Servette: Lakers erneut mit Startfurioso
Sport

Lakers - Servette: Lakers erneut mit Startfurioso

Die Rapperswil-Jona Lakers unterstrichen mit dem 4:1 gegen Genève-Servette ihre Stärke vor heimischem Publikum. Es war der neunte Sieg im 14. Heimspiel der Saison.

Weisses Haus hält an Boykott von Impeachment-Untersuchung fest
International

Weisses Haus hält an Boykott von Impeachment-Untersuchung fest

Das Weisse Haus hält an seinem Boykott der Impeachment-Untersuchung des US-Repräsentantenhauses fest. Dies machte der Rechtsberater von US-Präsident Donald Trump am Freitag (Ortszeit) in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Justizausschusses deutlich.