Beat Feuz im Training auf der Streif mit gewohnter Handbremse


Roman Spirig
Sport / 23.01.20 13:29

Die Schweizer gehörten im Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Kitzbühel nicht zu den schnellsten zehn. Bestklassierter war überraschend Ralph Weber als Elfter.

Beat Feuz im Training auf der Streif mit gewohnter Handbremse (Foto: KEYSTONE / AP / Alessandro Trovati)
Beat Feuz im Training auf der Streif mit gewohnter Handbremse (Foto: KEYSTONE / AP / Alessandro Trovati)

Auch wenn es sich nur um eine Trainingsfahrt handelte: Weber bestätigte mit seiner Leistung den Aufwärtstrend, den er in Wengen gezeigt hatte. Im Berner Oberland hatte der Ostschweizer, der die vergangene Saison wegen einer Schulterverletzung früh hatte abbrechen müssen, als Zehnter überzeugt und dabei seine ersten Weltcup-Punkte in der Abfahrt seit drei Jahren geholt. Auf die Bestzeit des Franzosen Johan Clarey im Abschlusstraining auf der Streif büsste Weber 1,17 Sekunden ein.

Gut zwei Zehntel langsamer als Weber war Beat Feuz. Der Emmentaler sprach nach seinem 15. Rang von einem Training nach Plan. Will heissen: In einzelnen Passagen hielt er sich wie gewohnt zurück. Carlo Janka, tags zuvor Vierter, nun Neunzehnter, machte keine grossen Unterschiede in seinen beiden Fahrten aus. Veränderungen beim Material brachten für den Bündner allerdings nicht den erhofften Effekt.

(sda)


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