Bern - ZSC Lions: Ein Lebenszeichen des Meisters


Roman Spirig
Sport / 16.11.19 22:36

Ausgerechnet gegen den Leader kehrte der taumelnde Meister zum Siegen zurück. Bern schlug die ZSC Lions 2:1 und sicherte sich vor seinem Heimpublikum erstmals seit dem 17. September drei Punkte.

Bern - ZSC Lions: Ein Lebenszeichen des Meisters (Foto: KEYSTONE / PETER KLAUNZER)
Bern - ZSC Lions: Ein Lebenszeichen des Meisters (Foto: KEYSTONE / PETER KLAUNZER)

Ihren Fans hatten die Berner in diesem Herbst bereits öfters viel zugemutet. So hatte der SCB im letzten Spiel vor der Nationalmannschafts-Pause gegen Zug eine 3:0-Führung noch preisgegeben. Auch gegen die ZSC Lions mussten die Berner am Ende noch einmal zittern. Doch der starke Torhüter Pascal Caminada und seine Vorderleute hielten dem Druck der Zürcher im Finish Stand.

Nach acht Niederlagen in den letzten elf Partien dürfte Bern dieser Sieg gut getan haben. Symbolisch dafür steht das 2:0 nur 17 Sekunden nach der ersten Pause durch Thomas Rüfenacht. Der Stürmer, der zwölf Partien nicht mehr getroffen hatte, schoss sich im Powerplay mit einem satten Schuss den Frust von der Seele.

Rüfenacht (19.) und Andrew MacDonald (20.) hatten vor der Pause mit Pfostenschüssen den zweiten Treffer noch verpasst. Zuvor hatte PostFinance-Topskorer Mark Arcobello die Berner 1:0 in Führung gebracht (18.). Bern verdiente sich den Sieg mit einer defensiv soliden und für einmal fast fehlerfreien Leistung.

Die ZSC Lions verloren nicht nur die Partie, sondern auch ihren Topskorer Garrett Roe. Der Amerikaner schied im zweiten Drittel verletzt aus, nachdem er zuvor von Tristan Scherwey mit einem Check gegen den Kopf erwischt worden war.

(sda)


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