Den nächsten ausgemustert? Schweizer Aufgebot ohne Stephan Lichtsteiner


Roman Spirig
Sport / 27.05.19 21:20

Stephan Lichtsteiner fehlt im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft für das Finalturnier der Nations League vom 5. bis 9. Juni in Portugal.

Den nächsten ausgemustert? Schweizer Aufgebot ohne Stephan Lichtsteiner (Foto: KEYSTONE / AP / ARMANDO FRANCA)
Den nächsten ausgemustert? Schweizer Aufgebot ohne Stephan Lichtsteiner (Foto: KEYSTONE / AP / ARMANDO FRANCA)

Nationalcoach Vladimir Petkovic verzichtet für das Finalturnier der Nations League, das für die Schweiz am 5. Juni in Porto mit dem Halbfinal gegen Europameister Portugal beginnt, auf seinen Captain Stephan Lichtsteiner. Der 35-jährige Aussenverteidiger war Ende März in den Spielen der EM-Qualifikation gegen Georgien und Dänemark noch dabei. Seither ist Lichtsteiner bei Arsenal nur noch in zwei Pflichtspielen zum Einsatz gekommen.

Im Vergleich zum letzten Aufgebot fehlen neben Lichtsteiner auch der verletzte Admir Mehmedi sowie Christian Fassnacht, Mario Gavranovic und Timm Klose. Dafür sind Haris Seferovic, Xherdan Shaqiri und Edimilson Fernandes wieder dabei. Sie waren im März verletzt. Josip Drmic gehört zum ersten Mal seit der WM 2018 wieder zum Team. Der Stürmer von Borussia Mönchengladbach kam in der Bundesliga in den letzten drei Spielen nicht ganz erwartet doch nochmals zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore.

Da in den Trainings von dieser Woche die Europacup-Finalisten Granit Xhaka und Shaqiri noch fehlen, dürfen drei Feldspieler erstmals Luft in der Nationalmannschaft schnuppern: Verteidiger Eray Cömert (Basel) sowie die Offensivspieler Noah Okafor (Basel) und Ruben Vargas (Luzern). Sie werden wie der vierte Torhüter David von Ballmoos (Young Boys) die Reise nach Portugal unter normalen Umständen nicht mitmachen.

Xhaka und Shaqiri stossen erst am nächsten Sonntag in Zürich zum Nationalteam. Am Montag fliegt die SFV-Delegation nach Porto, wo die Mannschaft auf der Trainingsanlage des FC Porto im Süden der Nachbarstadt Vila Nova de Gaia trainiert. Nach dem Halbfinal gegen die Gastgeber trifft die Schweiz am Sonntag auf England oder die Niederlande - entweder im Final in Porto oder im Spiel um Platz 3 in Guimarães.

(sda)


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