Es werden nicht "immer mehr Busfahrer": VBL mit weniger Umsatz und Fahrgästen


Roman Spirig
Regional / 14.05.19 11:27

Die Luzerner Verkehrsbetriebe (VBL) haben 2018 einen Umsatz von 92,09 Millionen Franken erzielt - das ist fast eine halbe Million Franken weniger als im Vorjahr. Insgesamt transportierten sie knapp 50 Millionen Fahrgäste, auch diese Zahl ging leicht zurück.

Es werden nicht immer mehr Busfahrer: VBL mit weniger Umsatz und Fahrgästen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Es werden nicht immer mehr Busfahrer: VBL mit weniger Umsatz und Fahrgästen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Zwar wurde das Angebot auf den VBL-Linien auf den Fahrplanwechsel 2017/2018 hin ausgebaut, wie die Luzerner Verkehrsbetriebe am Dienstag mitteilten. Trotzdem stagnierten die Fahrgastzahlen.

Das Transportunternehmen führt dies auf zwei Faktoren zurück: auf das anhaltend milde und trockene Wetter im vergangenen Jahr sowie den anhaltenden E-Bike-Boom.

Ausbauen konnten die VBL, deren Angebot sich nicht auf die Stadt und Region Luzern beschränkt, die Frequenzen beim Tellbus zwischen Luzern und Altdorf. Das gemeinsam mit der Auto AG Uri betriebene Angebot nutzten 205'312 Passagiere, ein Plus von 8,2 Prozent.

Die Konzernrechnung schliesst mit einem konsolidierten Jahresgewinn von 0,94 Millionen Franken ab. Im Vorjahr waren es noch 1,3 Millionen Franken gewesen.

Im vergangenen Jahr schritt laut Mitteilung der Bau eines neuen Zweitdepots in Root gut voran. Dieses soll Ende Jahr in Betrieb genommen werden. Zudem erfolgte im Oktober der Spatenstich für die Verlängerung der Linie 1 ins Rontal. Diese wird ebenfalls Ende 2019 in Betrieb genommen.

Nebst der Erschliessung der "Mall of Switzerland" in Ebikon konnte per Fahrplanwechsel 2017/2018 ein Leistungsausbau auf den Linien 12 und 14 umgesetzt sowie die Linie 8 auf Doppelgelenktrolleybusse umgestellt werden. Aufgrund dieses Leistungsausbaus stieg der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um deren drei an.

VBL beschäftige im vergangenen Jahr 515 Mitarbeiter. Insgesamt besitzt das Unternehmen 165 Fahrzeuge. Neu ist darunter auch ein LKW.

(sda)


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