FC Aarau ersetzt Trainer Rahmen durch Stephan Keller


News Redaktion
Sport / 10.07.20 08:34

Der FC Aarau trennt sich "aufgrund der sportlichen Entwicklung in den vergangenen Monaten" per sofort von Cheftrainer Patrick Rahmen. Nachfolger ist der frühere Assistent Stephan Keller.

Keine Zukunft beim FC Aarau: Cheftrainer Patrick Rahmen wurde freigestellt (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Keine Zukunft beim FC Aarau: Cheftrainer Patrick Rahmen wurde freigestellt (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Nach einer sehr guten letzten Saison, in der der Aufstieg in die Super League in extremis verpasst wurde, hinken die Leistungen des FC Aarau in diesem Jahr den Ansprüchen hinterher. In der Challenge League sind die Aargauer nach 29. Runden nur im 8. Rang platziert, zuletzt gab es gegen Kriens eine 1:4-Niederlage. Nun stellte der Verein noch vor Saisonende die Weichen für die kommende Spielzeit.

Der 51-jährige Basler Patrick Rahmen wird ersetzt durch Stephan Keller, der in den letzten drei Jahren Assistenztrainer bei den Aargauern war. Er war nach der Corona-Pause nicht mehr aufs Brügglifeld zurückgekehrt, weil er einen Posten als Cheftrainer anstrebte. Diesen erhielt der 41-jährige ehemalige Schweizer Internationale nun überraschend beim FC Aarau. Zu einer ersten Kontaktaufnahme mit Keller, der in Aarau einen Dreijahresvertrag erhielt, ist es nach dem Liga-Neustart gekommen.

In einem ersten Schritt sei ein Engagement auf die neue Saison hin diskutiert worden, sagte Sportchef Sandro Burki an einer Pressekonferenz. Das Auf und Ab seit dem Neustart habe dann zum Umdenken geführt. Keller hätte die Leitung des FCA nach eigener Aussage lieber erst nach dieser Saison angetreten, allerdings habe er schliesslich einer Bitte der Aarauer Vereinsführung nachgegeben.

Patrick Rahmen, der ein sehr enges Arbeitsverhältnis zu Sportchef Bürki unterhielt, war zwei Jahre der Chef an der Aarauer Seitenlinie und hatte den Verein in der letzten Saison in die Aufstiegs-Barrage geführt, die gegen Xamax auf dramatische Art und nach einem 0:4 im Rückspiel zuhause verloren wurde. Im vergangenen Sommer galt er als Favorit für den Trainerposten beim FC Basel, ehe Marcel Koller doch noch bleiben durfte.

(sda)


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