Geberit hat 2018 ein Rekordresultat erzielt


Roman Spirig
Regional / 12.03.19 10:36

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 ein Rekordergebnis erzielt. Davon sollen die Aktionäre profitieren: Die Dividende wird zum achten Mal in Folge erhöht.

Geberit hat 2018 ein Rekordresultat erzielt  (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Geberit hat 2018 ein Rekordresultat erzielt (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken zu. Das ist ein neuer Rekord, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sonderkosten im Zusammenhang mit der Integration des finnischen Unternehmens Sanitec sind hier keine mehr angefallen.

Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten.

Der Reingewinn erhöhte sich um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind allerdings noch einmal Kosten im Zusammenhang mit Sanitec von 29 Millionen enthalten. Die Dividende soll um 40 Rappen auf 10,80 Franken je Aktie erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

Damit hat Geberit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschnitten.

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er nahm um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. Dabei hat sich das Wachstum zum Jahresschluss wieder etwas beschleunigt.

Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsfeld zu rechnen, heisst es. Generell habe sich die Volatilität erhöhte und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Michael Lang: „Schlussendlich müssen wir das Spiel gewinnen können“
Sport

Michael Lang: „Schlussendlich müssen wir das Spiel gewinnen können“

Am kommenden Samstag beginnt für die Schweiz die EM-Qualifikation mit dem Spiel gegen Georgien. Der Aussenverteidiger Michael Lang erzählt im Interview, wie er sich selbst in dieser "neuen 2019er Nati" einlebt, wo er seine Rolle in der Mannschaft sieht und was er vom Gegner Georgien erwartet.

SP und Grüne verlassen aus Protest gegen ungarische Regierung Saal! SVP-Rösti gratuliert Ungarn zur Schliessung der Grenze
Schweiz

SP und Grüne verlassen aus Protest gegen ungarische Regierung Saal! SVP-Rösti gratuliert Ungarn zur Schliessung der Grenze

Aus Protest gegen die ungarische Regierung hat heute ein Grossteil der SP und der Grünen den Nationalratssaal verlassen, als der ungarische Parlamentspräsident begrüsst wurde. SVP-Präsident Rösti dagegen lobte das Vorgehen Ungarns an der Grenze.

Lastwagen mit 25 Kubikmeter Gülle umgekippt
Regional

Lastwagen mit 25 Kubikmeter Gülle umgekippt

Auf einem Feldweg in Moosleerau im aargauischen Suhrental ist ein mit Gülle beladener Anhängerzug umgekippt. Der 41-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr verhinderte eine grössere Gewässerverschmutzung.

Der Streit ums Zythus-Areal in Hünenberg: Kritiker und Gemeinde bleiben uneinig
Regional

Der Streit ums Zythus-Areal in Hünenberg: Kritiker und Gemeinde bleiben uneinig

Der Gemeinderat von Hünenberg und die Motionäre, die eine weniger dichte Bebauung des Zythus-Areals fordern, haben sich nicht einigen können. Rechtliche Abklärungen haben laut der Gemeinde gezeigt, dass die Motion wohl rechtswidrig sein dürfte.