In den Krienser Neubauquartieren leben weniger Kinder als erwartet


News Redaktion
Regional / 08.04.20 18:09

Die Neubauquartiere der Stadt Kriens sind für Familien offenbar weniger attraktiv als erwartet. Neue Schulhäuser müssen somit nicht gebaut werden.

Die Neubauquartiere sind für Familien weniger attraktiv als erwartet, stellten die Stadtbehörden von Kriens fest. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Die Neubauquartiere sind für Familien weniger attraktiv als erwartet, stellten die Stadtbehörden von Kriens fest. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

In den neuen Quartieren Schweighof und Mattenhof sind die Hälfte der Wohnungen bezogen. Dabei habe sich gezeigt, dass der Anteil Kinder an den Bewohnern viel kleiner sei als angenommen, teilte die Stadt Kriens heute mit.

Im Schweighof etwa wurde planmässig von einem Kinderanteil von 0,5 pro Wohnung ausgegangen. Tatsächlich liegt der Wert bei 0,15. Anders ausgedrückt: Nur in jeder siebten Wohnung lebt im Durchschnitt ein Kind.

Kriens geht nun aufgrund neuer Berechnungen davon aus, dass vorläufig genügend Schulraum vorhanden sei. Die steigenden Schülerzahlen könnten in den bestehenden Schulanlagen aufgefangen werden, etwa mit Modulbauten. Es gebe auch keinen Druck mehr, eine neue Turnhalle zu bauen.

(sda)

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