Landis+Gyr sieht Ergebnisse 2019/20 "am unteren Ende" der Prognosen


Roman Spirig
Regional / 27.01.20 09:08

Landis+Gyr bestätigt die Bandbreite der im Oktober formulierten Prognosen für das Geschäftsjahr 2019/20, sieht die Ergebnisse aber "am unteren Ende". Die vor einem Jahr genannten Mittelfristziele gelten nun für den Zeitraum bis 2022.

Landis+Gyr sieht Ergebnisse 2019/20 am unteren Ende der Prognosen (Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
Landis+Gyr sieht Ergebnisse 2019/20 am unteren Ende der Prognosen (Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)

An der Spannweite der Prognosen für das im März endende Geschäftsjahr 2019/20 werde festgehalten, teilte der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Montag im Vorfeld eines Investorentags mit. Wegen anhaltender Verzögerungen in regulatorischen Fragen in Nordamerika sei aber für alle Kenngrössen ein Wert im unteren Bereich der Bandbreite zu erwarten.

Im vergangenen Oktober anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen hatte Landis+Gyr für das Gesamtjahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1-4 Prozent in Aussicht gestellt. Der bereinigte EBITDA für den Konzern soll demnach zwischen 240 Millionen und 255 Millionen US-Dollar zu liegen kommen und der Free Cashflow (ohne M&A) zwischen 120 Millionen und 135 Millionen.

Vor einem Jahr hatte Landis+Gyr neue Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2021 definiert. Diese gelten nun bis 2022. Demnach soll der Umsatz im Vergleich zur Referenzgrösse von 2018 jedes Jahr im mittleren einstelligen Prozentbereich zunehmen, während die bereinigte EBITDA-Marge auf 13,5 bis 14,5 Prozent ansteigen soll.

Im Geschäftsjahr 2018/19 hatte das Unternehmen mit 13,5 Prozent den unteren Rand dieser Prognose bereits erreicht. Die erwirtschafteten freien Mittel sollen jährlich bei über 150 Millionen US-Dollar liegen, dies unter Ausklammerung von Akquisitionen.

Eine minime Anpassung gibt es bei der Aussage für die Dividendenquote. Diese soll bei rund 75 Prozent des freien Cashflow liegen, bisher lautete die Formulierung "mindestens 75 Prozent".

Aus strategischer Sicht will sich Landis+Gyr weiterhin auf die drei Wachstumsplattformen Smart Metering, Grid-Edge-Intelligenz und Smart Infrastructure konzentrieren. Insbesondere mit Blick auf die Grid-Edge-Intelligenz sieht sich das Unternehmen angesichts der Trends zur Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung in der Energiewirtschaft "gut positioniert".

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Agnelli sieht existenzielle Bedrohung für Europas Fussball
Sport

Agnelli sieht existenzielle Bedrohung für Europas Fussball

Andrea Agnelli, der Präsident der Europäischen Clubvereinigung ECA sieht eine "existenzielle Bedrohung" des europäischen Fussballs durch die Corona-Pandemie.

Fribourg-Gottéron verliert von 1992 bis 1994 drei Playoff-Finals
Sport

Fribourg-Gottéron verliert von 1992 bis 1994 drei Playoff-Finals

Von Herbst 1991 bis Frühling 1994 dominiert Fribourg-Gottéron die Meisterschaft. Aber den Titel holen die Freiburger trotz Slawa Bykow/Andrej Chomutow nie. Sie verlieren drei Playoff-Finals in Serie.

Vier regionale Busbetreiber schaffen gemeinsam E-Busse an
Wirtschaft

Vier regionale Busbetreiber schaffen gemeinsam E-Busse an

Vier regionale Verkehrsbetriebe spannen beim Kauf von E-Bussen zusammen. Die Zugerland Verkehrsbetriebe AG (ZVB), die Verkehrsbetriebe Luzern AG (vbl), die Auto AG Schwyz (AAGS) und die Thuner STI Bus AG schreiben die Beschaffung gemeinsam aus.

US-Demokraten im Ausland unterstützen mehrheitlich Sanders
International

US-Demokraten im Ausland unterstützen mehrheitlich Sanders

Die US-Demokraten im Ausland haben für Bernie Sanders als Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen gestimmt. Der linksgerichtete Senator aus Vermont erhielt rund 58 Prozent der Stimmen. Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden hat 23 Prozent der Stimmen erhalten.