Lugano glücklicher Dritter - St. Gallen hat das Nachsehen


Roman Spirig
Sport / 26.05.19 00:40

Lugano sicherte sich in der letzten Super-League-Runde den direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Die Tessiner spielten gegen GC 3:3 und profitierten von glücklichen Umständen.

Lugano glücklicher Dritter - St. Gallen hat das Nachsehen (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / SAMUEL GOLAY)
Lugano glücklicher Dritter - St. Gallen hat das Nachsehen (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / SAMUEL GOLAY)

Wie vor zwei Jahren beendete Lugano die Meisterschaft als Dritter. Die Mannschaft von Fabio Celestini zitterte sich daheim gegen den Absteiger zum Punkt, der schliesslich etwas überraschend zum Coup reichte. Zweimal glichen die Grasshoppers aus und gingen in der 70. Minute durch Marco Djuricin sogar 3:2 in Führung. Erstmals in diesem Jahr gelang den Zürchern mehr als ein Tor in einem Spiel. Doch zum ersten Sieg seit Ende November reichte es dann nicht, weil der Kroate Petar Brlek nur Sekunden nach seiner Einwechslung in der 86. Minute zum 3:3 traf.

Eigentlich wären die Punktverluste der Luganesi eine Steilvorlage für die Konkurrenz gewesen. Doch weder Luzern (0:4 gegen die Young Boys) noch St. Gallen (1:1 gegen Zürich) konnten profitieren. Die vom 3. Platz aus in die Schlussrunde gestarteten Luzerner hielten in der Startphase gut mit YB mit und vergaben durch Pascal Schürpf eine exzellente Möglichkeit zum 1:0.

Danach spielte der Meister aus Bern seine Klasse immer öfter aus und kombinierte sich noch zum 4:0-Kantersieg. Torschützenkönig Guillaume Hoarau erzielte vor der Pause sein 24. Saisontor. In der zweiten Halbzeit trafen Christian Fassnacht, Nicolas Ngamaleu und - in seinem letzten Profieinsatz - Steve von Bergen. Für den Captain war es der dritte Treffer seiner langen Karriere. Zuvor hatte er im September 2004 für Neuchâtel Xamax und im April 2013 für Palermo getroffen.

St. Gallen hatte sich dank den Ereignissen in Lugano und Bern zwischenzeitlich auf Platz 3 gehievt, führte beim FC Zürich dank dem schönen Tor des 21-jährigen Jérémy Guillemenot zwischen der 17. und 50. Minute mit 1:0. Dann glich Salim Khelifi für die Zürcher aus, und den Ostschweizern blieb zum Ende nur der undankbare 6. Platz. In die Qualifikation für die Europa League gehen der FC Luzern und der FC Thun.

Die Thuner sicherten sich den 4. Platz dank dem 1:0 in Sitten. Chris Kablan erzielte den einzigen Treffer in der 62. Minute nach einem Eckball und einer Kopfballvorlage von Dejan Sorgic.

(sda)


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