Menschen missachten Corona-Anweisungen: 39 Fälle in St. Gallen


News Redaktion
Schweiz / 04.04.20 10:35

Im Kanton St. Gallen ist es in den vergangenen 24 Stunden zu zahlreichen Verstössen gegen Behördenanweisungen wegen der Coronavirus-Pandemie gekommen. Die Polizei intervenierte bei Kontrollen in 39 Fällen, weil es zu grösseren Menschenansammlungen gekommen war.

In St. Gallen kam es entgegen der Anweisungen der Behörden zu Menschenansammlungen etwa bei Feuerstellen. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
In St. Gallen kam es entgegen der Anweisungen der Behörden zu Menschenansammlungen etwa bei Feuerstellen. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Viele Personen würden die Massnahmen mit fortschreitender Zeit immer mehr auf die leichte Schulter nehmen, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Samstagmorgen mit. So hätten sich Jugendliche und junge Erwachsene trotz Versammlungsverbot etwa auf dem Gelände von Schulhäusern aufgehalten. Zu Ansammlungen kam es demnach auch bei öffentlichen Feuerstellen.

In zwei Fällen hätten sich die Personen uneinsichtig gezeigt, was den Mindestabstand anbelangte, schreibt die Polizei. Diese seien gebüsst worden. In einem Fall habe eine Geburtstagsparty mit zu vielen Personen stattgefunden.

Bei mehreren Schulhäusern und Sportplätzen trafen die Beamten zahlreiche spielende Kinder in zu grossen Gruppen an. Sie klärten die Eltern auf und schickten die Gruppen nach Hause.

Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, die geltenden Regeln einzuhalten. Gemäss diesen sollen die Menschen generell zuhause bleiben. Unter anderem sind Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten. Zudem sollen die Menschen zueinander einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

(sda)

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