Minen-Unglück in Myanmar: Opferzahl steigt auf 166


News Redaktion
Wirtschaft / 03.07.20 10:46

Nach einem Erdrutsch in einer Bergbauregion in Myanmar ist die Zahl der Toten auf mindestens 166 gestiegen. Das teilte die Feuerwehr auf Facebook mit.

HANDOUT - Rettungskräfte sind nach einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk in Myanmar im Einsatz. Mindestens 110 Arbeiter sind daei gestorben. Foto: Feuerwehr Myanmar/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Feuerwehr Myanmar)
HANDOUT - Rettungskräfte sind nach einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk in Myanmar im Einsatz. Mindestens 110 Arbeiter sind daei gestorben. Foto: Feuerwehr Myanmar/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Feuerwehr Myanmar)

Bei dem Unglück am Donnerstag hatten Arbeiter in einer Abraumhalde der örtlichen Jade-Minen nach den wertvollen grünen Steinen gesucht, als sie von den Schlammmassen begraben wurden. Der starke Monsunregen, der den Erdrutsch ausgelöst hatte, erschwert laut Behördenangaben nun auch die Bergungsarbeiten. Mindestens 70 Menschen hätten bislang verletzt aus dem Schlamm gerettet werden können, sagte ein Parlamentsabgeordneter des Unglücksortes Hpakant der Deutschen Presse-Agentur.

Das arme Myanmar ist einer der weltgrössten Lieferanten der grünen Schmucksteine, die besonders in China beliebt sind. Aus der Region des Unglücksortes im Norden des Landes kommen die meisten davon. Die Branche ist kaum reguliert, tödliche Unfälle kommen immer wieder vor.

(sda)


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