Nidwaldner Regierung spricht 130'000 Franken für Schutzmaterial


News Redaktion
Regional / 08.04.20 11:03

In Zeiten der Coronapandemie will der Kanton Nidwalden den Nachschub für Schutzmaterial sichern. Um das Gesundheitspersonal langfristig mit genügend Masken, Handschuhen und Co. zu versorgen, hat der Regierungsrat einen Kredit über 130'000 Franken gesprochen.

Das Kantonsspital Nidwalden decke seinen Bedarf solange und soweit möglich selbständig ab. Für die restliche Versorgung der ansässigen Gesundheitseinrichtungen habe der kantonale Führungsstab die Koordination übernommen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

Derzeit seien noch Materialreserven vorhanden. Die Lieferfristen und Preise für Schutzmaterial seien wegen der global hohen Nachfrage aber sehr volatil. Um für eine länger andauernde Pandemie gewappnet zu sein, hat der Regierungsrat einen Kredit von 130000 Franken für zusätzliches Schutzmaterial bewilligt.

In erster Linie werden damit Hygienemasken und Handschuhe in hoher Stückzahl erworben, daneben stehen Schutzanzüge und -brillen, Einwegschürzen und Desinfektionstücher auf der Beschaffungsliste. Nicht gebrauchtes Material wird nach dem Ende der Pandemie in ein kantonales Lager überführt.

(sda)

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

FMH-Chef fordert grössere Pflichtlager und Anpassungen beim BAG
Schweiz

FMH-Chef fordert grössere Pflichtlager und Anpassungen beim BAG

Der Präsident des Berufsverbandes der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH, Jürg Schlup, hat grössere Pflichtlager gefordert. "Die Versorgung ist ein grosses Thema - mit Medikamenten, mit Schutzmaterial, aber auch mit Impfungen", sagte er dem "Blick" vom Montag.

Leipzig mit Kantersieg zurück in den Top 3
Sport

Leipzig mit Kantersieg zurück in den Top 3

Leipzig stösst mit einem Kantersieg wieder in die Top 3 der Bundesliga vor. Dank dem 5:0 in Mainz und einem Hattrick von Werner überholt der Herbstmeister in der 27. Runde Mönchengladbach.

Gastrobetriebe machen nur 40 Prozent des Umsatzes und sehen schwarz
Schweiz

Gastrobetriebe machen nur 40 Prozent des Umsatzes und sehen schwarz

Drei von vier Restaurants in der Schweiz sind wieder offen. Ihre Umsätze nach dem Lockdown sind aber im Keller und liegen durchschnittlich 60 Prozent unter den Vorjahreswerten. Zwei von fünf Betrieben wissen nicht, ob sie im Juni noch offen bleiben können oder wollen.

Rückzahlung der Lufthansa-Hilfen bei Rückkehr in Gewinnzone
Wirtschaft

Rückzahlung der Lufthansa-Hilfen bei Rückkehr in Gewinnzone

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat offengelassen, wann der Lufthansa-Konzern die Staatshilfe von rund neun Milliarden Euro genau zurückzahlen muss. "Sobald die Lufthansa wieder in der Gewinnzone ist, müssen diese Gelder zurückgezahlt werden."