Max Verstappen knapp vor Valtteri Bottas Schnellster


Redaktion (allgemein)
Sport / 10.07.20 12:40

Max Verstappen dreht am ersten Trainingstag für den Grand Prix der Steiermark die schnellste Runde. Der Niederländer führt das Klassement nach der zweiten Einheit knapp vor Valtteri Bottas an.

Max Verstappen fuhr am ersten Trainingstag für den Grand Prix der Steiermark die beste Rundenzeit (FOTO: KEYSTONE/AP/Mark Sutton)
Max Verstappen fuhr am ersten Trainingstag für den Grand Prix der Steiermark die beste Rundenzeit (FOTO: KEYSTONE/AP/Mark Sutton)

43 Tausendstel lagen am Ende zwischen Verstappen und Bottas. Ein Hauch von Zeit zwischen zwei Fahrern, die auf einen völlig verschieden verlaufenen Auftakt gleichenorts am vergangenen Sonntag zurückblicken. Verstappen musste beim ersten von zwei Heimauftritten seines Arbeitgebers schon früh wegen Problemen mit dem Antrieb kapitulieren, Bottas startete mit seinem Sieg optimal in die so ungewöhnliche Saison.

Dem Duo zeitlich am nächsten kam Sergio Perez. Der Mexikaner lieferte wie sein viertklassierter Teamkollege Lance Stroll ein weiteres Müsterchen der Stärke des Autos von Racing Point, das von der Konkurrenz seit den ersten Auftritten im Rahmen der offiziellen Testfahrten im Februar in Montmeló kritisch beäugt und als nachgebaute Version des Mercedes der vergangenen Saison bezeichnet wird.

Lewis Hamilton musste sich im zweiten Training mit Platz 6 bescheiden. Der Weltmeister, der in der letzten Woche alle drei Sessionen für sich entschieden hatte, büsste auf Verstappen fast sieben Zehntel ein. Da liegt die Vermutung nahe, dass die Motorleistung am Mercedes mit der Nummer 44 bewusst heruntergefahren wurde oder der Brite auch bei seiner Zeitenjagd über einzelne Runden eine übermässig grosse Benzinladung mitführte. Allerdings war Hamilton mit der Performance des Autos auch nicht restlos zufrieden. Die Probleme akzentuierten sich in den Kurven, die in geringem oder mittleren Tempo durchfahren werden. Fernab der Spitze sind in der Rangliste die Fahrer von Ferrari zu finden. Charles Leclerc wurde Neunter, Sebastian Vettel sogar nur Sechzehnter.

Im Team Alfa Romeo kam während den ersten anderthalb Stunden Robert Kubica anstelle des Italieners Antonio Giovinazzi zum Einsatz. Der Pole, der in der vergangenen Saison als Stammkraft in der Equipe von Williams in die Formel 1 zurückgekehrt war, nimmt beim Zürcher Rennstall die Rolle des Ersatz- und Testfahrers ein. Kubica verlor auf Räikkönen gut drei Zehntelsekunden. Am Nachmittag klassierten sich der Finne und Giovinazzi auf den Plätzen 13 und 14. Der Finne entschied das interne Duell mit gut zwei Zehnteln Vorsprung für sich.

(sda)


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