Servette - Bern: Berner Ausgleich dank Mark Arcobello


Roman Spirig
Sport / 12.03.19 23:33

Der Schlittschuhclub Bern befindet sich in den Eishockey-Playoffs wieder auf Kurs. Die Berner schafften in Genf gegen Servette mit einem 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung den Ausgleich zum 1:1 in der Serie.

Servette - Bern: Berner Ausgleich dank Mark Arcobello  (Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
Servette - Bern: Berner Ausgleich dank Mark Arcobello (Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)

Bern siegte dank Mark Arcobello. Der Berner Topskorer erzielte zuerst das 2:0 und in der Overtime nach 65:21 Minuten das Siegtor. Im zweiten Abschnitt wurde ein weiteres Goal des Kanadiers (zu Recht) nicht anerkannt.

Bern setzte sich auf glückhafte Art und Weise durch. Die Berner gingen durch ihren allerersten Torschuss nach sieben Minuten in Führung. Und auch in der Verlängerung schoss Bern nur einmal aufs Tor. Servette dagegen spielte für seine Verhältnisse famos. Es ist fragwürdig, ob Servette besser Hockey spielen kann. Aber trotz der tollen Leistung und 45:25 Torschüssen standen die Servettiens am Ende mit leeren Händen da.

Und trotz der Genfer Überlegenheit sah Bern schon während der regulären Spielzeit lange wie der sichere Sieger aus. Die Berner gingen nach in Unterzahl (!) und mit dem allerersten Torschuss (!) mit einem Bully-Goal durch Tristan Scherwey in Führung. Dieses Goal ermöglichte es Bern, passiv auf Konterchancen zu lauern. Nach Torschüssen stand es zur ersten Pause 19:4 für Servette, nach 30 Minuten sogar 29:6. Der Berner Minimalismus schien zum Erfolg zu führen. Bis zur 52. Minute führte Bern mit 2:0.

Jedoch im Finish wechselte das Glück kurzzeitig die Seite. Bern traf plötzlich nicht mehr ins Tor, sondern durch Arcobello nur an die Latte (54.) und durch Eric Blum nur an den Innenpfosten (59.). Und Servette realisierte in den letzten neun Minuten, als nicht mehr viele an ein Genfer Aufbäumen glaubten, die zwei Goals zum Ausgleich. Kevin Romy fälschte einen Schuss für Leonardo Genoni unhaltbar zum 1:2 ins Netz ab. Beim Genfer Ausgleich sah aber Genoni nicht mehr gut aus: Er liess einen Schuss von Rubin nach vorne abprallen, Juraj Simek realisierte mit dem Nachschuss den Ausgleich.

(sda)


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