So wenig Unfälle im Kanton Zug wie seit 9 Jahren nicht mehr!


Roman Spirig
Regional / 28.03.19 15:10

Im Kanton Zug hat es 2018 so wenig Unfälle gegeben wie seit neun Jahren nicht mehr. Insgesamt kam es zu 787 Verkehrsunfällen, das sind 45 weniger als im Vorjahr. Rückläufig war auch die Zahl der erfassten Straftaten.

So wenig Unfälle im Kanton Zug wie seit 9 Jahren nicht mehr! (Foto: KEYSTONE /  / )
So wenig Unfälle im Kanton Zug wie seit 9 Jahren nicht mehr!

Insgesamt registrierte die Polizei 5662 Straftaten, das sind 584 weniger als im Vorjahr und 11 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, wie die Zuger Polizei in der am Donnerstag veröffentlichten polizeilichen Statistik 2018 schreibt.

Während die Straftaten gegen das Vermögen weiter rückläufig sind, nahmen die Betäubungsmitteldelikte um 11 Prozent zu. Insgesamt erfasste die Polizei 2018 303 Einbruchdiebstähle, 22 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugenommen haben dafür die zur Anzeige gebrachten Cyberfälle. Spezialisten der Zuger Polizei bearbeiteten insgesamt 222 Delikte.

Von den 787 registrierten Verkehrsunfällen war der grösste Teil (239) Schleuder- oder Selbstunfälle, gefolgt von Auffahrunfällen (163) und Parkunfällen (142). Nach wie vor sei die Ablenkung die häufigste Unfallursache, schreibt die Polizei weiter.

Eine Frau kam im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben, im Vorjahr gab es drei Todesopfer. 62 Personen (-3 Personen) verletzten sich bei Unfällen schwer, 220 (-17) Personen leicht.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Rätsel um Giraffenhalssaurier gelöst: Er war ein Wassertier
Schweiz

Rätsel um Giraffenhalssaurier gelöst: Er war ein Wassertier

Sein Hals war dreimal so lang wie sein Rumpf. Das brachte schon manchen Paläontologen ins Grübeln. Forscher unter Zürcher Leitung haben nun dank hochentwickelter Computertechnik die wichtigsten Rätsel gelöst: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus war ein Wassertier.

Vifor Pharma senkt wegen Corona-Einfluss Jahresprognose
Wirtschaft

Vifor Pharma senkt wegen Corona-Einfluss Jahresprognose

Beim Pharmaunternehmen Vifor hat die Coronakrise im ersten Halbjahr Spuren in der Bilanz hinterlassen. Für den weiteren Geschäftsverlauf passt die Gesellschaft daher auch ihre Schätzungen nach unten an.

BAG-Falschangaben:
Schweiz

BAG-Falschangaben: "Ein unschöner Fehler"

„Es war ein menschlicher Fehler“, erklärt Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit des BAG/EDI, am Point de Presse heute auf die Frage eines Journalisten zum Zahlen-Debakel. Man müsse nun Anpassungen vornehmen, damit das nicht mehr vorkomme und Abläufe verbessern.

Bund stuft das spanische Festland ab Samstag als Risikoregion ein
Schweiz

Bund stuft das spanische Festland ab Samstag als Risikoregion ein

Das spanische Festland befindet sich ab Samstag auf der vom Bund erstellten Liste der Corona-Risikogebiete. Personen, die von dort in die Schweiz einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne. Ausgenommen sind die Balearen und die Kanaren.