Sörenberg strebt mehr Betten und ein neues Hallenbad an


Roman Spirig
Regional / 13.12.19 00:01

Ein verbindliches 10-Punkte-Programm zeigt auf, wohin sich die Tourismusregion Sörenberg Flühli entwickeln soll. Darin enthalten sind Grossprojekte wie die Erneuerung des Hallenbads, ein zusätzliches Beherbergungsangebot und die Konzessionserneuerung der Luftseilbahn.

Sörenberg strebt mehr Betten und ein neues Hallenbad an (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Sörenberg strebt mehr Betten und ein neues Hallenbad an (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Das Programm gemeinsam entwickelt haben die Gemeinde Flühli, die Bergbahnen Sörenberg AG, Gastro- und Hotel-Vertreter, die Unesco Biosphäre Entlebuch und Sörenberg Flühli Tourismus.

Man wolle damit den Gästen einen Mehrwert bieten und die Wertschöpfung steigern, teilten sie am Donnerstag anlässlich einer Präsentation der Resultate mit.

Angaben zu den Kosten oder dem Zeitplan für die Umsetzung könne man nicht machen, weil teilweise noch keine konkreten Projekte vorlägen. Carolina Rüegg, Direktorin von Sörenberg Flühli Tourismus sagte auf Anfrage, bezüglich des zusätzlichen Beherbergungsangebots müsse in den nächsten zwei Jahren "etwas passieren".

Verantwortlich dafür ist die Gemeinde Flühli Sörenberg. Es soll ein zusätzliches wettbewerbsfähiges Angebot entstehen, das sich mit der Positionierung von Sörenberg identifizieren könne, heisst es dazu. Das bedeute nicht zwingend ein Neubau, bestehe doch in Sörenberg das Hotel "Cristal", das seit Februar geschlossen sei.

Auch beim Hallenbad bestehe Erneuerungsbedarf, erst recht, weil es eines der wenigen Schlechtwetterangebote sei. Ein Neubau würde laut Rüegg wohl 19 Millionen Franken kosten, eine Sanierung wäre günstiger. Die Frage sei, mit welchen neuen Angeboten man mehr Gäste anziehen könne.

Im Bereich der Bergbahnen steht die Konzessionserneuerung 2021 für die Luftseilbahn Brienzer Rothorn an und das Projekt "Rothorn Retrofit", bei der Tal- und Bergstation erneuert werden sollen. Mehr Gäste anlocken wollen die Touristiker mit Erlebnisinszenierungen zur Biospähre im Sommer und im Winter. Bis Ende 2020 sollten hier konkrete Pläne auf dem Tisch liegen.

Mit der Offensive "Echt Entlebuch" sollen Hotellerie, Gastronomie und Handel die Regionalität betonen. Klarer positionieren wolle man zudem die Eventstrategie.

(sda)


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