St. Gallen - YB: Quillos Festspiel und Abschied im Heimstadion


Roman Spirig
Sport / 22.05.19 22:46

Die Stimmung in St. Gallen war grossartig. Der FCSG hat mit einem 4:1 gegen Meister YB eine Serie von sechs Niederlagen in den direkten Duellen beendet und den Bernern die dritte Saisonniederlage beigebracht.

St. Gallen - YB: Quillos Festspiel und Abschied im Heimstadion (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
St. Gallen - YB: Quillos Festspiel und Abschied im Heimstadion (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Die St. Galler nutzten weidlich die Gelegenheit, dass den Young Boys vermutlich eher beizukommen ist, wenn sie den Meistertitel und die wichtigsten Super-League-Rekorde schon im Trockenen haben. Nach einer druckvollen Startphase der Berner, in der Roger Assalé zu einer guten Möglichkeit gekommen war, traf St. Gallens ghanaischer Defensivspieler Musah Nuhu zuerst die Latte, bevor er im gleichen Angriff mit dem Kopf eine Hereingabe von Jordi Quintilla zu seinem ersten Tor für die Ostschweizer verwertete. Kurze Zeit später hätte Stürmer Jérémy Guillemenot nachdoppeln müssen, aber der Romand scheiterte mit einem zu schwachen Abschluss allein vor Torhüter Marco Wölfli.

Wie es aber zur St. Galler Feststimmung perfekt passte, erzielte Tranquillo Barnetta in seinem letzten Heimspiel für die Grünweissen - und an seinem 34. Geburtstag - sein Tor. Wölfli konnte einen Schuss von Dereck Kutesa nur zur Seite ablenken, und Barnetta traf aus spitzem Winkel zum 2:0. Kurz vor Schluss hätte "Quillo" fast ein weiteres Mal getroffen, aber er scheiterte im Penalty-Duell der Oldies an Marco Wölfli. Zu dem Zeitpunkt war der Match mit dem 4:1 schon lange entschieden.

YB-Meistertrainer Gerardo Seoane liess wieder einmal mit dem probaten 4-4-2-System Spielen, er gönnte aber Fixstartern wie David von Ballmoos, Steve von Bergen und Loris Benito eine Pause. So bekam beispielsweise Jan Kronig in der Innenverteidigung anstelle des doppelt so alten Von Bergen eine weitere Einsatzchance. Für das letzte Saisonspiel vom Samstag gegen Luzern werden sie in Bern von Seoane das 1A-Aufgebot erwarten dürfen.

(sda)


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