Verlängerung der Buslinie 1 in Luzern vollbracht


Roman Spirig
Regional / 09.12.19 15:56

Mit einer Länge von 12 Kilometern ist die Buslinie 1 seit Montag die längste öV-Linie im ganzen Kanton Luzern. Sie führt von Kriens-Obernau nach Ebikon zur Mall of Switzerland und ist gleichzeitig auch die am stärksten frequentierte Linie.

Verlängerung der Buslinie 1 in Luzern vollbracht (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Verlängerung der Buslinie 1 in Luzern vollbracht (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Die Verlängerung der Linie 1 auf einer Länge von 4,7 Kilometern sei eine grosse Herausforderung gewesen, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Montag, am Tag der Eröffnung der verlängerten Trolleybusline, mit.

Die Linie 1 fährt von Montag bis Sonntag tagsüber alle 7,5 Minuten und am Abend im 15-Minuten-Takt. Das Angebot ergänzt die neue Tangentiallinie 30 von Ebikon nach Littau. Damit erreicht man neu direkt das Kantonsspital Luzern.

Mit dem neuen öV-Angebot in Luzern Ostwerden die fünf Buslinien 22, 23, 26, 30 und 111 am Bahnhof Ebikon mit der S-Bahn nach Luzern, Sursee und Zug verknüpft. Damit gibt es neue Reisemöglichkeiten mit Bahn und Bus.

Die Verlängerung der Trolleybuslinie 1 gehört zu den Massnahmen zur Optimierung des Gesamtverkehrs Luzern Ost. Für das Projekt hatte der Luzerner Kantonsrat im Januar 2018 den entsprechenden Sonderkredit in der Höhe von 14,5 Millionen Franken bewilligt. Die Trolleybusverlängerung ist Teil der Agglomerationsprogramme, die der Kanton Luzern mit dem Bund vereinbarte.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Einheimische war Ischgls Corona-Quelle - nicht Schweizerin
Schweiz

Einheimische war Ischgls Corona-Quelle - nicht Schweizerin

Die "Patientin null" von Ischgl und somit der "erste gesicherte Corona-Fall" in Tirol betrifft eine einheimische Kellnerin - und nicht eine Schweizerin, wie zuvor von den österreichischen Behörden irrtümlich gemeldet.

Corona-Krise macht Wettervorhersagen unsicherer
International

Corona-Krise macht Wettervorhersagen unsicherer

Weil der Flugverkehr wegen der Corona-Krise weitgehend eingestellt ist, werden Wettervorhersagen und Klimabeobachtungen schwieriger. Für die Wettermodelle fehlen Daten, die normalerweise von Sensoren an Flugzeugen stammen.

Rega repatriiert 50 Patienten
Schweiz

Rega repatriiert 50 Patienten

Die Rega hat mit ihren Jets in den vergangenen vier Wochen rund 50 Patientinnen und Patienten aus dem Ausland in die Schweiz geflogen. Darunter waren über ein Dutzend an Covid-19 erkrankt oder galten als Verdachtsfälle.

Elektrizitätswerk Nidwalden mit deutlich höherem Unternehmensgewinn
Wirtschaft

Elektrizitätswerk Nidwalden mit deutlich höherem Unternehmensgewinn

Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) hat 2019 einen Gewinn von 12,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Das sind 29,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Strombeschaffung fiel markant günstiger aus.