Versunkener Pneukran aus dem Vierwaldstättersee gehoben


Roman Spirig
Regional / 27.01.20 18:17

Der 60 Tonnen schwere Pneukran, der Mitte Januar bei Beckenried von einem Lastkahn gekippt und im Vierwaldstättersee versunken war, ist am Montagmorgen aus dem Wasser gehoben worden. Bislang verlief die Bergung ohne grösseren Probleme.

Versunkener Pneukran aus dem Vierwaldstättersee gehoben (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Versunkener Pneukran aus dem Vierwaldstättersee gehoben (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
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Der Kran sei unter Wasser angehoben worden, und erst als er über die Oberfläche gezogen wurde, sei klar gewesen, dass alles gut komme, sagte Josef Waser im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er ist Bereichsleiter Krane und Transporte der Fanger Kran AG, die mit der Bergungsaktion beauftragt worden war.

Für die Bergung des Pneukrans wurden Sicherungsketten angebracht. Eine sei zersprungen, sagte Waser. Darauf sei man aber vorbereitet gewesen. Zudem konnten im Vorfeld nur drei von vier Treibstofftanks abgesaugt werden. Der Vierte war während der Bergung ein Risiko für die Umwelt. Für den Notfall standen deshalb Absaugwagen bereit. Die kamen aber nicht zum Einsatz.

Die Vorbereitungen für die Bergung starteten am frühen Montagmorgen, kurz vor dem Mittag war die Tat vollbracht, der Kran aus dem Wasser gehoben und an Land in Sicherheit gebracht worden. Alles verlief planmässig.

Noch immer ist nicht geklärt, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Weil es ein laufendes Verfahren sei, könne er sich nicht zur Schuldfrage äussern, sagte Pius Bernasconi, stellvertretender Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei Nidwalden gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Ermittlungen dauerten an, dies sei ein sehr komplexer Fall.

Der Unfall war am 15. Januar um 9.35 Uhr im Gebiet Rüttenen auf dem Firmengelände einer Kiesfirma passiert. Der Pneukran befand sich auf einem Nauen und sollte eine Trafostation vom Land aufs Schiff heben. Dabei kippte der Kran mitsamt der Trafostation in den Vierwaldstättersee und sank.

Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand: Der Kranführer konnte sich rechtzeitig aus der Kabine auf den Kahn retten, drei weitere Arbeiter, die beim Verladen der Trafostation halfen, konnten sich mit einem Sprung in den See in Sicherheit bringen und ans Ufer schwimmen.

Seither lag der Pneukran 30 Meter tief im See. Damit er nicht abrutschen konnte, wurde er mit Stahlseilen gesichert.



  • Eine Mutter erzählt, warum sie und ihre Kinder der Bergung des Pneukrans zuschauen wollten.

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