Weitere Volksabstimmung zur A1-Einhausung Schwamendingen nötig


News Redaktion
Schweiz / 10.07.20 10:45

Knapp 40 Millionen Franken sollte die Einhausung der A1 bei Schwamendingen ursprünglich kosten. Bereits 2011 musste der Kredit ein erstes Mal erhöht werden. Jetzt sind die erwarteten Kosten auf über 80 Millionen Franken gestiegen, wodurch eine weitere Volksabstimmung nötig wird.

Deckel drauf: Die A1 bei Schwamendingen soll eingehaust werden. (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Deckel drauf: Die A1 bei Schwamendingen soll eingehaust werden. (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Zusätzliche Anforderungen an den auf dem Dach der Einhausung geplanten Überlandpark hätten zu weiteren Kostensteigerungen bei dem Projekt geführt, teilte der Stadtrat am Freitag mit. Bei dem Projekt für rund 40 Millionen Franken, das 2006 bewilligt wurde, sei lediglich eine Basisbegrünung und eine minimale Oberflächengestaltung vorgesehen gewesen.

Nun sollen mit zusätzlichen Bäumen und Sträuchern sowie Schattendächern weitere Aufenthaltsflächen entstehen, die auch an heissen Tagen genutzt werden können. Ein Pavillon soll als Treffpunkt dienen. Für sanitäre Anlagen und die Bewässerung des Parks werden zusätzliche Wasserleitungen benötigt.

Laut Mitteilung der Stadt muss das Projekt erneut den Stimmberechtigten vorgelegt werden, weil die Projekterweiterungen über den ursprünglichen Zweck einer Dachbegrünung mit Verbindungswegen hinausgehen. Ein Termin für die neue Volksabstimmung steht noch nicht fest.

(sda)


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